Lehrtätigkeit 2026

Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist Florian seit vielen Jahren regelmäßig als Dozent an Schauspiel- und Filmhochschulen tätig. Im Jahr 2026 führten ihn Lehraufträge an die Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie an die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Weitere Projekte folgen im Wintersemester.

Hochschule für Musik und Theater Rostock

Georges Dandin – Molière im Exzess
Jahrgangsübergreifendes Projekt | Januar 2026

Zum Jahresauftakt entwickelte Florian gemeinsam mit Studierenden verschiedener Jahrgänge eine eigenständige Bearbeitung von Molières Georges Dandin. Im Mittelpunkt standen Ensemblearbeit, körperliche Präzision, Rhythmus und die Frage, wie sich klassische Komödie mit einer zeitgenössischen Spielweise verbinden lässt.

Vorsprech-Monologe
Sommersemester 2026

Im Sommersemester begleitete Florian Studierende in der Vorbereitung ihrer Vorsprechreisen. Gearbeitet wurde unter anderem an Monologen aus Witold Gombrowicz‘ Yvonne, die Burgunderprinzessin sowie Botho Strauß‘ Trilogie des Wiedersehens. Der Schwerpunkt lag auf präziser Textanalyse, Partiturarbeit und der Entwicklung einer eigenständigen künstlerischen Haltung.

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

Bühne 5 – Ensemblearbeit
6. Semester

Im Modul Bühne 5 untersuchten die Studierenden Molières Der Geizige. Ausgangspunkt der Arbeit waren eine Zweierszene sowie zwei Monologe, die zu einer eigenständigen szenischen Form weiterentwickelt wurden. Im Fokus standen die Mechanismen der klassischen Komödie: Timing, Statuswechsel, Rhythmus, Partnerbezug und die Verbindung von technischer Präzision mit lebendigem Spiel.

Ausblick

Im Wintersemester setzt Florian seine Lehrtätigkeit an zwei Hochschulen fort. An der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF übernimmt er das Modul „Bühne 3 – Klassische Komödie“ im 3. Semester.

Im Anschluss folgt ein Lehrauftrag an der Hochschule der Künste Bern (HKB), wo er mit Studierenden des 4. Semesters im Szenenstudium Shakespeare arbeiten wird.

Die Verbindung von eigener künstlerischer Praxis und Lehre ist für Florian seit vielen Jahren ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung einer präzisen schauspielerischen Technik, die Freude am gemeinsamen Experiment und die Stärkung einer eigenständigen künstlerischen Persönlichkeit.